Hello world!

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3 thoughts on “Hello world!


  1. NIEDERLANDE Mechanisch brutal
    20.07.1998 DER SPIEGEL 30/1998
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7938488.html
    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/7938488

    In Holland entdeckte Pornofotos und -videos offenbaren eine “neue Dimension der Gewalt”: den Mißbrauch von Säuglingen und Kleinkindern.

    Dem Mann ist eigentlich nichts fremd, schon von Berufs wegen. Wim Wolters, Professor für Kinder- und Jugendpsychologie am Wilhelmina-Kinderkrankenhaus in Utrecht, hat als Gerichtsgutachter schon die perversesten Fälle sexuellen Mißbrauchs von Kindern untersuchen müssen.

    Er habe, sagt Wolters, ein eigenes Rezept zur Bewältigung der Scheußlichkeiten entwickelt: “Ich schaue hin und schließe gleichzeitig die Augen.” In der vergangenen Woche versagte der Selbstschutz. Nachdem ihm einige Videos vorgespielt worden waren, fragte er entgeistert: “Sind Sie sicher, daß dies alles echt ist?”

    Wolters hatte Bilder gesehen, die er als “almost killing” bezeichnet, als “sehr speziell, sehr aggressiv, sehr hart, mechanisch brutal”; Bilder, die für ihn, der glaubte, schon alles gesehen zu haben, “absolut neu” waren.

    Er sah auf den Bildern ein Baby, dessen Alter er auf “12 bis 18 Monate” schätzt, dem Kinderschänder ihren Penis als Nuckelersatz in den Mund steckten. Er sah “Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren, die anal penetriert wurden”. Er sah Zehnjährige, die gefesselt und mit verklebtem Mund vergewaltigt wurden. Die Horrorvideos waren ohne Ton, die Produzenten hatten sich, so Wolters, “auf den schieren Akt beschränkt”.

    Der Sachverständige hatte im Auftrag des holländischen Fernsehmagazins Nova pornographische Ware begutachtet, die in einem Hochhaus nahe Haarlem gefunden worden war. Wolters ist sicher, daß die Filme erst in jüngster Zeit entstanden sind. Manche der pervers gequälten Kinder hält er für Osteuropäer.

    In der Apartment-Burg an der beschaulichen Strandpromenade des niederländischen Badeortes Zandvoort soll die Zentrale eines weltweit agierenden Kinderporno-Ringes liegen. Von der Wohnung Nr. 76 aus seien nach Angaben der Nova-Journalisten vor allem Kunden in Deutschland, Italien, Portugal, den Beneluxstaaten und den USA beliefert worden.

    Die zigtausend Bilder, die in der De Favaugeplein 21 FO76 in Zandvoort gefunden wurden, lösten in der vergangenen Woche in Holland und Deutschland Schockwellen aus. Der Mißbrauch von Babys und Kleinstkindern gab dem schmutzigen Geschäft eine neue, bisher nicht für möglich gehaltene Dimension.

    Daß Deutsche als Täter und Opfer eine Hauptrolle im Sexskandal spielen sollen, empörte die Nation. Die Bundesregierung rief zu einer neuen nationalen Anstrengung gegen die “skrupellosen und perversen Täter” auf. Außenminister Klaus Kinkel forderte, an den Tätern “ein Exempel zu statuieren”. Der bayerische Justizminister Hermann Leeb verlangte Gesetzesänderungen, um Perverse frühzeitig dingfest machen zu können: Telefonüberwachung müsse auch bei Kinderschändern zugelassen werden.

    Bisher sei der Mißbrauch so kleiner Kinder, erklärte der Leiter des Bereichs Sexualstraftaten der Ulmer Kriminalpolizei, Manfred Paulus, “eher selten gewesen”. Der holländische Fall habe “ans Tageslicht gebracht, was wir lange vermutet haben”. Der Handel mit Kinderpornoware, behauptet die Opferschutzorganisation “Hamburger Aufschrei für Zivilcourage”, sei mittlerweile “ebenso lukrativ wie Drogenhandel”. Das Kinderhilfswerk “Terre des Hommes” beziffert den Umsatz der Kinderschänder auf weltweit 500 Milliarden Mark, davon allein 1,5 Milliarden in Deutschland.

    Da klingt es wie eine matte Ausrede, wenn hierzulande darauf verwiesen wird, daß der Ring ja nicht von ungefähr von Benelux aus operiert habe: Wie schon bei den Drogen hätte die liberale Haltung von Gesellschaft und Polizei ein geradezu ideales Geschäftsklima gedeihen lassen. Nicht einmal die Erkenntnisse über den Belgier Marc Dutroux, der mindestens vier Kinder und Jugendliche auf bestialische Weise umbrachte, hätten die laxe Arbeit der Fahnder intensivieren können.

    Diesen Vorwurf, erweitert auf die deutschen Behörden, erhebt auch Marcel Vervloesem, 45, von der belgischen Bürgerinitiative “Werkgroep Morkhoven” in der Nähe von Brüssel. Der Büroangestellte, der sich mittlerweile mit der Berufsbezeichnung Privatdetektiv schmückt, war jedenfalls schneller als die Polizei. Er beschaffte sich in Zandvoort Teile der Pornoware und sorgte für die Veröffentlichung im holländischen Fernsehen.

    Warum er vor den Beamten fündig wurde, erklärt Vervloesem mit einer Geschichte, die ihn als unerbittlichen Rechercheur im Rotlichtmilieu ausweisen soll, der auf eigene Kosten die Arbeit der Polizei erledigt. Dieser Selbsteinschätzung widersprechen die gescholtenen Behörden in Belgien, Holland und Deutschland unisono. Eine belgische Ermittlungsrichterin nennt ihn “eine dubiose Informationsquelle”; Berliner Beamte halten ihn für einen “höchst selbstdarstellungsbedürftigen Mann”; die niederländischen Polizisten mochten bisher keine seiner Angaben bestätigen.

    Der von einer Versehrtenrente lebende Belgier gibt an, er habe sich seit 1989 die weltweite Bekämpfung der Kinderschänder zur Lebensaufgabe gemacht. Er erzählt, seinen jüngsten Erfolg verdanke er dem 24jährigen Prostituierten Robby van der Plancken, den er auf seinen Streifzügen durch die Sexviertel Europas kennengelernt habe. Über ihn sei er mit dem Computerhändler Gerrit-Jan Ulrich, 49, in Kontakt gekommen.

    Ulrich, Mieter der Zandvoorter Wohnung, in der das Pornomaterial gefunden wurde, habe erstaunlich schnell Vertrauen zu ihm gefaßt. Bereits beim ersten Besuch habe er ihm eine verschlüsselte Diskette und Videos übergeben. Seltsame Anrufe aus England hätten ihn beunruhigt. Der schwer Krebskranke habe sich deshalb spontan zum Ausstieg aus der Pornoszene entschieden.

    Kurz darauf sei Ulrich mit seinem Freund Robby nach Italien abgereist, drei Wochen später habe ihn Robbys Mutter alarmiert: Ihr Sohn sitze in Pisa in Haft – weil er seinen Freund erschossen habe. Aus Angst, Ulrichs Kumpane könnten die Beweismittel beiseite schaffen, sei er mit zwei Frauen, eine davon die Schwägerin Ulrichs, “in die Wohnung in Zandvoort eingedrungen”. Er habe gerade noch rechtzeitig mit Teilen des Materials verschwinden können, nachdem ein Nachbar die Polizei verständigt hätte. Die beiden Frauen seien festgenommen worden.

    Letzteres ist unstreitig, den Rest von Vervloesems Geschichte bezeichnet die niederländische Polizei als nur teilweise richtig. Bereits am 16. Juni habe Ulrichs Familie der Polizei mitgeteilt, dieser sei in Italien “verwundet oder verstorben”. Weil die Verwandten einen Einbruch befürchteten, begleitete ein Beamter sie in das Apartment – alles schien in Ordnung.

    Am 22. Juni teilte das Außenministerium der Polizei mit, Ulrich sei am 19. Juni an der Straße von Volterra nach Pomarance nahe Pisa tot aufgefunden worden. Daraufhin habe die Familie erklärt, daß ihr Verwandter sein Geld mit Kinderpornos verdient habe. Weil man sich davon “distanziere”, solle die Polizei Computer, Filme und Disketten beschlagnahmen. Die Fahnder durchsuchten daraufhin das Apartment in Zandvoort.

    So richtig gründlich können sie nicht gearbeitet haben. Denn nach dem Einbruch in das Apartment gestanden die festgenommenen Frauen, sie seien auf der Suche nach Kinderpornos gewesen. Als die düpierten Beamten daraufhin die Räume noch einmal filzten, fanden sie kistenweise Material, das ihnen beim erstenmal nicht aufgefallen war. Erschrocken begannen sie, die Disketten zu sichten, und bildeten eilig eine 15köpfige Sonderkommission.

    Die geheimen Ermittlungen flogen auf, als der ungeduldige Vervloesem Nova-TV ein Teil der Videos und Disketten übergab. Mittlerweile hat die Polizei den “Privatdetektiv” aufgefordert, endlich die Disketten herauszugeben. Der “Wanderer zwischen den Welten” (Selbsteinschätzung) will am Montag liefern: 90 000 Fotos und 11 000 Seiten belastendes Material hat er angekündigt.

    Die anfängliche holländische Lässigkeit ist nicht die einzige Besonderheit dieses Falles: Vervloesem behauptet, er wisse aus Pornokreisen, daß Ulrich liquidiert worden sei. Van der Plancken, der die Geschäfte weiterführen wollte, habe den 49jährigen für seinen Verrat bestraft.

    In Italien gibt es jedoch eine andere Version des Mordes. Danach sind Ulrich und van der Plancken mit einer Honda 750 von Frankreich aus nach Italien gereist. Mit einem in Frankreich gekauftem Vorderlader-Nachbau Marke “Black Powder” hätten sie, so der zuständige Carabinieri-Kommandant Marco Rezzonico, in den Hügeln von Volterra auf Dosen geschossen. Dabei sei Ulrich durch einen Schuß in die Aorta tödlich getroffen worden. Die italienischen Ermittler gehen auch dem Verdacht nach, daß es sich um Euthanasie handeln könnte. In Holland soll der todkranke Ulrich ganz offiziell einen Sterbehilfeantrag gestellt haben. Ermittlungsrichter Luca Salutini: “Der Junge wollte den Mann erlösen.”

    Auch die seit vergangenen Donnerstag immer wieder kolportierte deutsche Hauptrolle im Kinder-Sexskandal basiert allein auf den Erklärungen des belgischen Eiferers Vervloesem. Bis vergangenen Freitag stand lediglich fest, daß unter den bisher gesichteten Adressen von Kunden auch Berliner Anschlüsse zu finden sind. Doch keiner der Inhaber konnte identifiziert werden.

    Der Vorwurf, die Scheußlichkeit der neuen Bilder und die Vorstellung, daß diese nicht mehr allein in schmuddeligen Hinterzimmern und dunklen Ecken unterderhand vertrieben werden, sondern klinisch rein per Internet in jedes Wohnzimmer geholt werden können, machten die Deutschen fassungslos.

    Doch was ZDF-Moderator Steffen Seibert einen “Quantensprung im Kinderporno-Handel” nannte, ist eher differenziert zu betrachten. Zwar wird Kinderpornographie auch über das Netz verbreitet – aber in der Regel nicht für das Internet hergestellt. Die Ermittler in Bayern oder Berlin, die täglich durch das Netz surfen, finden meist Bilder, die vorher schon in einschlägigen Blättchen abgedruckt waren. Diese Bilder werden via Internet normalerweise nicht verkauft, sondern über sogenannte Chatrooms getauscht, wo die Pädophilen weitgehend anonym bleiben, weil Außenstehende sich nicht ohne weiteres in die Kommunikation einklinken können.

    Da bei Kinderpornographie nicht nur die Verbreitung, sondern auch schon der Besitz verboten ist, bedeutet jedes Bild, das auf eine Festplatte heruntergeladen wird, eine strafbare Handlung, die mit bis zu einem Jahr Gefängnis bedroht ist. Die “Arbeitsgruppe Internet-Recherche” beim Landeskriminalamt München hat 1997 in 597 Fällen Anzeige erstattet. Es seien meist “Leichtsinnstäter” gewesen, sagt Kriminalhauptkommissar Heinz Fiehl, “da waren keine echten Kriminellen drunter”.

    Der Porno-Verkauf übers Internet macht dagegen relativ wenig Sinn. Die meisten Kunden sind nicht an einzelnen Bildern, sondern an ganzen Serien und vor allem an Videos interessiert. Daß kann aber aufgrund der zu übertragenden Datenmengen Probleme bereiten. Auch der Händler läuft Gefahr aufzufliegen. Um an das Geld auswärtiger Kunden heranzukommen, müßte er seine Identität offenbaren, eine Kontonummer angeben oder Kreditkarten akzeptieren – alles Spuren, die leicht zu verfolgen wären.

    Für die Händler macht das Internet nur insoweit Sinn, als sie dort mit ihren Angeboten einen größeren Kundenkreis erreichen als mit einem zwielichtigen Laden an der Ecke. So hat sich in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Kinderpornographie-Fälle im letzten Zahl verdreifacht, von 141 im Jahr 1996 auf 458. Bei rund 300 Fällen spielte das Internet eine Rolle. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 1628 Fälle des “Besitzes und der Beschaffung von Kinderpornographie” gezählt.

    Neu ist, daß Pädophile immer häufiger versuchen, die Computerbegeisterung von Kindern und Jugendlichen auszunutzen und übers Internet mit ihnen in Kontakt zu kommen. Fiehl: “Dann treffen sie sich womöglich irgendwann im Englischen Garten, und eine mögliche Vergewaltigung ist nicht mehr auszuschließen.”

    Für den Sachverständigen Wolters steht zweifelsfrei fest, daß sich die Produzenten der Hardcore-Videos “einen neuen Markt erschließen wollen”. Die Gesellschaft bringe immer mehr Menschen hervor, die unter Identitätsproblemen litten und sich nur noch auf diese Weise einen Ekstase-Kick verschaffen könnten. Der niederländische Professor hatte dafür plädiert, auch die härtesten Szenen zu zeigen, um klarzu-machen, welch traumatische Qualen die Opfer zu erleiden hätten: “Die Kinder sind auf jeden Fall für immer geschädigt.”

    Schon die vergleichsweise harmlosen, im holländischen Fernsehen gezeigten Bilder schürten die Wut auf die zögerliche Polizei. Holländische Zeitungen warfen der Polizei vor, schon seit einem Jahr von den Aktivitäten Ulrichs gewußt zu haben. Nachdem der ihnen Pornofotos von Erwachsenen vorgelegt habe, hätten die Beamten die Ermittlungen eingestellt – was die Ermittler bestreiten.

    Gegen die angebliche Tatenlosigkeit deutscher Ermittlungsbehörden zieht vor allem Vervloesem zu Felde. In der deutschen Hauptstadt will er ein Netzwerk von Dunkelmännern ausgemacht haben, die kleine Kinder und Jugendliche in holländische Knabenbordelle vermitteln oder sogar entführen. In der Szene, so Vervloesem, kursierten regelrechte Bestellkataloge. Kinder würden heimlich fotografiert und mit Lichtbild offeriert. Zeige ein Kunde Interesse, würden die Knaben auf offener Straße abgefangen und verschleppt.

    Diese Theorie verfolgt der selbsternannte Kinderschützer auch im Fall des Berliner Jungen Manuel Schadwald. Der damals 12jährige war im Juli 1993 spurlos verschwunden. Die Suche nach Schadwald hat Vervloesem zu seinem wichtigsten Fall erklärt – die Jagd nach Hinweisen auf den Berliner habe ihn auch auf die Spur der holländischen Bande geführt.

    Die Berliner Ermittler, die Vervloesem im April zwei Tage anhörten, behaupten, daß die vom Belgier gemachten Angaben sich bislang “samt und sonders als nicht verifizierbar erwiesen” haben. Der Pornobekämpfer vermische Fakten und Emotionen und ziehe dann Schlußfolgerungen, die “entweder überzogen oder überspitzt sind”.

    Den Beschuldigungen Vervloesems geht die Staatsanwaltschaft seit 1997 nach: Gegen den Berliner Ludwig A. und drei Ausländer wird wegen des Verdachts des Menschenhandels ermittelt. Rechtshilfeersuchen nach Holland und Belgien wurden gestellt.

    Dem Justizsenator hat die Staatsanwaltschaft noch im Mai versichert, daß es für die Existenz eines “Verschleppernetzwerkes” in Berlin keine Hinweise gebe. Dafür ist allerdings aktenkundig, daß Knaben via Deutschland auf den holländischen Porno-Markt vermittelt werden. In einem anderen Verfahren vernahm die Berliner Staatsanwaltschaft “fünf Jugendliche bzw. Heranwachsende”. Die Akten wurden geschlossen, es gab keinen “hinreichenden Tatverdacht”. Die Jungen, heißt es lakonisch in einem Vermerk, seien “freiwillig und in Kenntnis dessen, was sie in Holland erwartete, mitgefahren”.
    * Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag.

    DER SPIEGEL 30/1998
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    Droit Fondamental
    ZANDVOORT/FRANCE WITHDRAWAL OF CASE [06]
    http://fondationprincessedecroy.morkhoven.org/001-Zandvoort_07_non_lieu_francais____en.htm

    TO WHOM IT MAY CONCERN: IT WILL NOT HELP YOU TO MURDER MARCEL VERVLOESEM. HE HAS TOUGHT US THE SECRETS OF YOUR NETWORK, ENOUGH TO KNOW WHERE TO SEARCH FOR THE ANSWERS TO OUR QUESTIONS.
    RECOGNITIONS – PUBLISHERS
    The basis of the paedophile network of Zandvoort – the clients – are the publishers of the child pornography magazines exclusively sold in sex shops or by subscription. The market was mainly held by the United States until the sexual revolution of May 68. The European market developed in the beginning of the seventies, then reached 80% of world production, 400/500 magazines.

    The number of magazines fell by half in the eighties, when the “flower power” fashion was swept away by the punk fashion. There was an average of 11 “new” children per publication, which represents 500 children a year per weekly magazines, hence the need for the publishers to use external services.
    The possession of such images was legal in Holland, when Gerrit Ulrich, a German national, established the headquarters of its network in the port town of Zandvoort. He was working with his lover, Leo Van Gasselt, who is an accountant. Their main clientele was the Danish magazines. The Internet has revolutionized the market. They opened a computer store, the Cube Hardware. They offered seven categories of photos available on their website per packs, for an annual subscription, whose price varied according to the dangerousness of the acquisition. The cost of the first choice pack reaches 6,000 euros a year, then decreases for the following. These packs where paid by bank transfers with the statement “Apollo”, the name of their website. These packs of photographs depicting children can be categorized as follows:

    * Hard (murder, torture, “sex urine, animals)
    * Rape (anal, vaginal, oral)
    * Adult naked groping
    * Frolicking teens
    * Nude pose
    * Natural nude
    * Clothed

    The photograph of a minor, even clothed, may not be published in a magazine that is exclusively sold in sex shops or on websites designed to promote paedophilia, even with the consent of the minor, because he or she is too young to judge of the impact that this may lead to his or her adult life. Similarly, parents are not empowered to give such permission.

    In 1992, the production is composed of scenes between kids up to 75% for girls and 90% for boys, which probably would not have aroused concern, if there had not been 25% of the girls and 10% of the boys who were object of serious abuse, and even pictures of murders. The production and dissemination of such photographs punishable by criminal prosecution for reasons ranging from the invasion of privacy, corruption of minors, sexual assault, rape, torture, homicide and criminal conspiracy. The cases are not taken seriously. Over the years, the customers got disinterested in the frolicking among young people, which encourages serious violence.


    Apollo, Ulrich’s yacht

    There are three main types of criminals. The first are the professionals of pornography, who know they are in illegally when they affect children. The second type is the “flower-power generation, who continues to believe in their right of drugging children to take pictures of their sexual abuse and sell these pictures. The third type are former victims, who have carried-on in organized crime and prostitution, often under blackmail and to pay the price of the drug to which they became addicted. They are primarily victims, but when they commit crimes, they must also answer for the harm they have done, what is fair only together with their employers.
    Much has been said Ulrich’s yacht, but it was not a boat/brothel. All the Dutch families have a boat, like all the children have bicycles. Living in Zandvoort without a yacht would have been suspect. Though it is sure Ulrich took minors and friends on the boat, his bizness was primarily to collect photos. He needed much more, and more diverse ones than the maritime setting could bring him.

    The French inquiry of 3% of the dossier reveals that the network had around forty clients, mainly magazine publishers and film producers of child pornography. The cost of the annual subscription package does not suggest that the publisher would only publish a few pictures, which stigmatizes the incompleteness of the dossier. If Piccolo, the Danish magazine and best customer, would publish ten of the Apollo site pictures some weeks, it is clear they will not only take two photographs for the following three publications. Some thirty advertising for films of child pornography are showing that they were also specialized in advertising.

    The photographs not being free of charge, they have a service of photomontage, which manages to multiply the images by exchanging the bodies and the faces. This applies, for example to Katrien De Cuyper, whose face was placed on the body of a naked boy. However, unlike what has been said to some parents, photomontage of a face on another body is an expensive technique, which does not fit to a film.
    Child abuse would be the most serious crime, if paying idiots, mentals and drug addicts to abuse children in order to make money was not even more serious. How come that so many publishers of photographs of these crimes have been identified by French justice, but none of them have been prosecuted?


    NO KIND OF HERO
    Marcel Vervloesem claims he cracked a child pornography ring. But should we believe him?
    by TIM HULSE, Sunday 13 September 1998
    http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/no-kind-of-hero-1197939.html

    THIS IS A STORY about how one Belgian man single-handedly cracked an international child pornography ring. Or at least, it appears to be. The story goes like this: 9 June this year, and two men meet in Amsterdam. One is Robbie Van Der Planken, 23, a veteran of the local sex industry who started working in the city’s boy brothels at the age of 12. The other is Marcel Vervloesem, a 46-year-old Belgian who heads the so-called Morkhoven Action Group, whose avowed aim is “to look for missing persons and to defend people who are discriminated against in the broadest sense of the word, using any means necessary”. Vervloesem is searching for a boy who disappeared in Berlin in 1993, and who he believes is now working in an Amsterdam brothel. He thinks Robbie may be able to help him with his investigation.

    Unknown to Robbie, Vervloesem is not alone. Other members of the Action Group are covertly watching the meeting. And they’ve noticed something odd – a stranger taking pictures. So they follow him, all the way to his home in the seaside town of Zandvoort. His name is Gerrit-Jan Ulrich and he’s a 49-year-old computer salesman. He’s also Robbie’s longtime lover. Vervloesem approaches Ulrich and tells him about his investigation. Two days later, Ulrich calls the Belgian late at night and invites him over to his flat.

    When they meet, Ulrich apparently tells Vervloesem that he is at the centre of an international child pornography network. In his flat he has five computers hooked up to phone lines on which he runs a bulletin-board service called Apollo. Punters dial up, pay a fee and can then gain access to tens of thousands of illegal photographs. He gives Vervloesem a computer disk containing 9,000 pictures, together with other disks which contain the names and bank details of Apollo customers from all over the world.

    Why he suddenly chooses to come clean is uncertain. Ulrich is suffering from Aids and has only months to live. Vervloesem believes he wants to leave the network and start a new life. He also reckons Ulrich feels threatened by other members of the network and is looking for protection.

    The next Vervloesem hears from Ulrich is when he telephones from Lyons. He and Robbie have fled together on a motorbike and are on their way to Italy. Ulrich says he’ll give Vervloesem more material when he gets back to Holland – he’s got a secret store under the floorboards in his living room. A few days later, on 20 June, Ulrich’s body is found in a forest near Pisa. He’s been shot several times and Robbie has been arrested by Italian police as the chief suspect.

    Two days later, the Dutch police inform Ulrich and Robbie’s families what has happened, and on 26 June they go to Ulrich’s flat, together with his sister-in-law and a friend. The lights are on, and a computer is running. When the screensaver is deactivated, the screen shows an image of child pornography.

    The women get the impression that the police are unconcerned, so next day they go back to the flat with Vervloesem. They force the door open; minutes later the police arrive. Vervloesem flees and the two women are detained. Later he informs the police about the secret stash and on 28 June they return to the flat, carry out a thorough search, and find computer records under the floorboards, including a list of 300 names which is said to amount to an international Who’s Who of suspected paedophiles. It includes Warwick Spinks, who was released from prison in Britain last July after being convicted of drugging and kidnapping a 14-year-old boy, and is now believed to be in Prague, and Lothar Gandolf, a notorious German paedophile.

    The Dutch police ask their Belgian counterparts to question Vervloesem formally. They search his flat and take away a computer. Vervloesem is led away screaming that he has been illegally arrested. Eventually he agrees to hand over his material to the Dutch and Belgian police in return for a pledge that there will be a thorough, multinational police investigation.

    And then journalists come from all over the world to Marcel Vervloesem’s modest council house in the small village of Morkhoven east of Antwerp to be told how he has cracked “one of the most extensive and violent child pornography rings ever discovered”, as the Guardian puts it. “We’ve been fighting the police for years, but now this means our work has not been for nothing,” says Vervloesem, basking in his new-found fame. In Germany, Chancellor Helmut Kohl immediately orders a nationwide offensive aimed at fighting child porn on the Internet. Austria, which currently holds the EU presidency, calls for action by the whole of Europe. It’s a stunning victory for the little action group, who with scant resources have shown up the Belgian and Dutch police forces.

    Well, that’s the story that was reported. The truth, however, is a little more complicated.

    WHEN Marcel Vervloesem said he had been fighting the police for years, he was referring to the work of the Morkhoven group, which has feuded with the authorities constantly. Set up in 1990, the group at first focused on causes such as access rights for wheelchair users and the use of isolation cells in Belgian psychiatric units. Its methods have involved spectacular stunts aimed at attracting media attention. On one occasion Vervloesem invited TV crews to a local police station, promising he was going to turn it into a pigsty. When the cameras turned up and he was asked where the pigs were, he replied, “They’re all here, but they’re wearing uniforms.”

    Vervloesem’s battles with the police earlier in his life, however, had received considerably less publicity, until the Belgian weekly news magazine Knack decided to investigate his past following the events of June. What they discovered was a long history of criminal activity and recidivism.

    Vervloesem’s record goes back to the Seventies. In November 1979, the criminal court in Antwerp found him guilty of the following charges: housebreaking, forgery, fraud, extortion, criminal assault on a minor and attempted arson. As a result he was forced to spend time in a psychiatric institution, setting a pattern that was to be repeated several times. In 1982 he was in trouble again, this time for setting up an illegal ambulance service with his common-law wife Elvira. It’s said the main use to which he put his ambulance was to go shopping, making full use of the siren and flashing lights. In March 1985, he was found guilty of bouncing cheques to the tune of 96,000 Belgian francs (about pounds 1,650) as well as fraud relating to unemployment benefit. More time in a psychiatric institution followed. Out on probation, he set up a company to help people with problems of a social or material nature. This involved charging them a fee for writing letters of complaint to the European Court of Human Rights. In 1986, he was convicted of threatening behaviour, fraud and staging a bomb hoax. In July 1989, when he was finally released, a confidential report by the psychiatric service described Vervloesem as a “fantasist” and stated that he would “probably always display unpredictable behaviour”.

    You could say that all this is history and has no bearing on Vervloesem’s work with the Morkhoven Action Group. However, his most recent conviction is considerably more pertinent. Last April, he was convicted of extortion by the criminal court in Dendermonde and sentenced to two years in prison. One of the reasons the court gave for its decision was that “the defendant keeps abusing what are the essentially worthwhile objectives of the Morkhoven Action Group”.

    The case goes back to 1991, when Vervloesem was asked by a gay man in his twenties to recover some nude pictures of him from his former lover in the small town of St Niklaas. Vervloesem went to the man’s house and demanded them, but at the same time, as the court was later to hear, he also demanded 120,000BF (about pounds 2,000) which was reluctantly handed over. The man then later told the police. Vervloesem has appealed against his conviction and the new hearing is due to take place in a few weeks’ time.

    Sitting in the front room of Vervloesem’s house, I asked him about the extortion charge. Speaking in Flemish through an interpreter, he told me the accusation was false and compared his case to that of the Guildford Four. The people at the top in the Justice Department knew he was innocent, he told me. It was a grave miscarriage of justice. When it all comes out, there will be enormous political consequences. “The government has already failed the people once. If they fail again this time, there will be a political crisis,” he said.

    He was referring to the case of Marc Dutroux, a 40-year-old unemployed electrician who was arrested by the Belgian police in August 1996. At his house in Charleroi, police discovered hard-core paedophile videos; in a basement bunker he had built, they found two teenage girls who had disappeared in the preceding weeks. At Dutroux’s main home just outside Charleroi, they found the buried remains of two eight-year-old girls who had been imprisoned by Dutroux but had died of starvation while he served a jail sentence for car theft. The remains of two more girls were discovered at the home of an associate.

    Following Dutroux’s arrest, it quickly became clear that the investigation had involved quite staggering levels of incompetence on the part of the police. Dutroux had previously been jailed for the rape and abduction of five girls in the mid-1980s. His mother had repeatedly warned the police that he was an incorrigible criminal, and an informer had told them that Dutroux planned to abduct and sell young girls. The informer told the police in the summer of 1993 that Dutroux was building a bunker at his house in which he was going to imprison the girls, but officers believed Dutroux when he said he was building a new drainage system. When officers went to Dutroux’s home to arrest him for car theft in the autumn of 1995, they heard children screaming but accepted Dutroux’s word that it was the voices of his own girls playing.

    In October 1996, the investigating magistrate, Jean-Marc Connerotte, was removed from the case by the authorities because he had attended a fund-raising dinner for the victims’ families. For the Belgian people, this was the last straw. Their dissatisfaction was symbolised by the so- called “White March”, when over 300,000 citizens wearing white clothes and holding white balloons and roses marched in silence through the streets of Brussels. There was a general feeling that not only were the police and judicial authorities inept, but that Dutroux had friends in high places.

    Although a parliamentary commission found no evidence to support the latter claim, there is still a general belief amongst the public that there is something rotten in the state of Belgium. When I asked Vervloesem why the Belgian authorities should want to obstruct his investigations, as he claims, he replied: “It has to do with certain people at high levels who need to be protected.” In the current atmosphere of distrust, there are many who are happy to believe him.

    As one Belgian journalist told me, “The justice department in general and the magistrates in particular have lost so much authority that people like Vervloesem are given a platform.”

    A PERIPHERAL figure in the extortion case against Vervloesem was the Dutch owner of a gay bar called the Gayata in the small town of Temse, not far from St Niklaas. The man was also suspected by police of sending underage boys to Holland to act in porn films. In preparing his defence, Vervloesem was allowed access to the file giving details of their investigation.

    It described how in 1992 they had raided a gay party in Waalre at which guests were watching child pornography videos and engaging in sex with minors. Present at the party were Robbie Van Der Planken, Lothar Gandolf and a certain “Norbert DR” from Temse. The police discovered that Norbert DR was not only a collector of child pornography but had also made several short porn films with underage boys on the Portuguese island of Madeira in 1991.

    Vervloesem was quick to jump to conclusions. He made a link between the Madeira films and what he called the “Temse network” which he claimed sent underage boys to Holland. Furthermore, the presence of the German Gandolf and the Dutchman Van Der Planken at the party in Waalre added another dimension. Suddenly the network was extending all over the world. “Internet child porn, kidnapping of children, sale of children” is how he describes this sinister international network. “Babies who get raped, children who are tied down and abused. Not the same as the usual child- porn milieu. What we are dealing with here are very serious cases indeed, where there is no respect for the children whatsoever and a child can be kidnapped from a street corner.”

    However, the police investigation of the so-called “Temse network” found that all the boys involved were over 16 and were properly paid for their work. Christian Dufour, the local prosecutor in the town of Dendermonde who is currently investigating the Madeira case, told me: “I know that Mr Vervloesem pretends there is a Temse network. The only thing I know is that Norbert DR a few years ago had contacts with other people who were in the business of porn-ography. But a network? I’m not so sure.”

    “There’s no reason why Norbert DR, having been involved in the Madeira tapes, is part of some other network just because he was in Waalre when the police raided the party,” a Belgian journalist told me. “It’s all more complicated than Vervloesem would like it to be. He’s like a juggler with documents and disks and names and facts. He jumbles everything up.”

    Vervloesem’s discovery that Robbie Van Der Planken was associated with the bulletin board in Zandvoort is for him the final proof of an international network linking Madeira and Temse to Holland, Germany and beyond. However, his detractors believe that his motive in making such grand claims is simply to boost his chances when his case goes to appeal. “He could divert attention from his own case by focusing on such a major case,” a journalist told me. “He wants to prove he is the good guy who has been exposing networks and things like that.”

    At present, neither the Belgian police nor their Dutch counterparts are willing to comment on the progress of their investigations into the material which Vervloesem has provided. However, the German police have said that the pictures to which they have been given access in their own investigation are several years old. The unofficial word is that the same applies to the pictures in the possession of the Belgian and Dutch police, and this would not be surprising. Most of the pictures found on such bulletin boards are duplicated on many other similar sites and can date back years.

    “For sure, the pictures show people raping small children, but how old is this material?” says Marc Helsen, a reporter on the daily newspaper Het Nieuwsblad who has reported on Vervloesem’s activities for some years. “Some specialists say it’s 10 years old and has been copied over and over and over again, which means the people in Holland were just copying the pictures. The question is whether there were films and photographs being made in the last couple of years.”

    So far, it seems that all Vervloesem has uncovered is a bulletin board showing images of child pornography. This is, of course, something for which he should be congratulated, but it is still a long way from an international conspiracy by paedophiles to kidnap children and exploit them against their will. It is also a far cry from the so-called ‘Wonderland Club’, a paedophile ring which was recently busted in an international operation co-ordinated by Britain’s National Crime Squad. Considerably more sophisticated than a bulletin board, the club was based at an encrypted site on the Internet, and a condition of entry was that each new member was required to provide 10,000 new pictures.

    “Vervloesem triggered the investigation, and you have to give him credit for that,” says Helsen. “But then he withheld the evidence from the Belgian police. The trouble with Mr Vervloesem is that he kind of likes publicity and all the attention he gets and it tends to steer his actions. There are questions about his reliability, and his methods.”

    “So is he a hero?” I asked.

    “Oh not at all, no,” he replied, and laughed. !

    Vermissing Duitse Manuel nooit opgelost ondanks tips
    Koen Voskuil 11-7-15 – 08:51
    http://www.ad.nl/ad/nl/1041/Amsterdam/article/detail/4099169/2015/07/11/Vermissing-Duitse-Manuel-nooit-opgelost-ondanks-tips.dhtml

    Reconstructie Manuel Schadwald uit Berlijn was 12 jaar toen hij verdween. De politie claimt dat er nooit concrete tips waren. Ten onrechte. Getuigen zagen Manuel in ons land, waar hij in een pedonetwerk op gruwelijke wijze aan zijn einde zou zijn gekomen.

    De 12-jarige Manuel Schadwald, die al sinds 1993 vermist wordt, zou op gruwelijke wijze om het leven zijn gekomen tijdens een sekstrip op een zeilboot, even buiten Amsterdam. Dat blijkt uit speurwerk van het AD en Welt am Sonntag, die onthullen dat de politie ondanks diverse ontkenningen wel degelijk concrete tips kreeg over het lot van de jongen.


    Manuel (rechtsonder) met zijn Berlijnse klasgenootjes tijdens een verkleedfeestje © Welt am Sonntag.

    ‘Lieve Manuel, ben je er nog? Ik hoop dat het je goed gaat. En dat je niet eenzaam bent. Liefs omi.’ In het voorjaar van 1994 staan er hartverscheurende teksten op aanplakbiljetten in Berlijn. Het is dan nog geen jaar geleden dat een schuchtere jongen, die naar het gymnasium zou gaan en dol was op tafeltennis, plotseling van de radar verdween. Nadat Manuel Schadwald op zaterdag 24 juli 1993 de deur van zijn ouderlijk huis in de wijk Tempelhof in Berlijn achter zich had dichtgetrokken, heeft niemand van zijn familie hem teruggezien.

    Al snel na de vermissing komen er bij de politie signalen binnen dat Manuel in het Nederlandse kinderprostitutiecircuit is beland. Maar na jarenlang onderzoek concluderen de Berlijnse, de Rotterdamse en Amsterdamse politie dat hiervoor ‘geen aanwijzingen’ zijn gevonden. Onderzoek van Welt am Sonntag en het AD leidt nu tot een andere conclusie: de politie én de AIVD ontvingen veel meer informatie dan naar buiten is gebracht.

    Shoarmatent
    Eerst terug naar de zomer van 1994. De Rotterdamse politie start een speciaal team onder de naam Handel in Kinderen (HIK), met als hoofddoel het opsporen van Manuel Schadwald. De jongen is volgens een getuige gezien op het Centraal Station in Rotterdam en zou zich vermoedelijk ophouden ‘op homo-ontmoetingsplaatsen’. Even lijkt het HIK-team dichtbij te zijn: drie leden van een observatieteam zijn ervan overtuigd dat ze de jongen in een shoarmatent zien zitten, aan tafel bij jongenspooier Lothar Glandorf. Maar tot arrestatie gaan ze opvallend genoeg niet over. Later stelt de politie dat het vermoedelijk een ander jongetje was.

    Hetzelfde jaar komen signalen binnen dat Schadwald naar Amsterdam is verplaatst. Dergelijke ‘transfers’ waren niet ongebruikelijk in de scene, weet een voormalige Amsterdamse bordeelhouder. ,,Op een bepaald moment zijn de klanten op je jongens uitgekeken en willen ze iets anders. Ik wisselde regelmatig jongens uit met Lothar Glandorf.” Een informant die bij de zedenpolitie als betrouwbaar bekendstaat, verklaart dat Manuel op een boot is gezien. Het gaat om een zeilboot met de naam Apollo, die volgens de informant als ligplaats Spaarnwoude zou hebben.

    Anno 2015 blijkt de 13 meter lange tweemaster al jaren geleden omgedoopt. Het schip doet tegenwoordig dienst als charterschip in Scheveningen. Maar in de jaren ’90 lag de Apollo inderdaad afgemeerd in de haven van het vissersdorpje Spaarndam – aan de rand van Spaarnwoude. Dat is terug te vinden in eigendoms- en verzekeringsbewijzen van de Apollo, die in het bezit zijn van het AD. Opvallender is dat het zeilschip in die tijd op naam stond van een beruchte pedofiel: Gerrie Ulrich.


    Links op de foto Gerrie Ulrich. De zeilboot waarop Manuel zou zijn gezien, stond destijds op naam van Ulrich, een Duitse pedofiel die in Zandvoort woonde. © Welt am Sonntag.

    [correctie : De man met witte bloes en stropdas links is zeer hoogstwaarschijnlijk , de KPMG Auditor (accountant r.a.) Leo Van Gasselt en Gerrit Ulrich, die nog steeds in leven is, met witte balk voor het hoofd achter de computer zit.]

    Kinderpornoaffaire
    De in Duitsland geboren Gerrit Jan Ulrich wordt in 1998 de spil in de roemruchte Zandvoortse kinderpornoaffaire. Tijdens een motortrip in Italië wordt Ulrich doodgeschoten door zijn jongere vriend. Enkele dagen na de dood van de Duitser vindt de politie in diens woning tienduizenden foto’s en video’s van blote en misbruikte kinderen. Ulrichs vriend, die ook diep in het pedosekscircuit zit, bekent vlak voor de moord dat hij Manuel Schadwald in Amsterdam heeft gezien.

    In de jaren ’90 geldt Amsterdam als een bedevaartsoord voor pedofielen. Via de Spartacus, een internationale homoreisgids, adverteren jongensbordelen openlijk. Er zijn zelfs georganiseerde seksreizen vanuit landen als Engeland naar jongensbordelen in onze hoofdstad. Maar sommigen kan het niet ver genoeg gaan, vertelt de Engelsman Edward in de tv-documentaire The boy business uit 1997.

    Vanuit Amsterdam worden seksreizen aangeboden op een boot, waar eenmaal op het water jongens op de meest gruwelijke wijze kunnen worden misbruikt en mishandeld, beweert Edward. Hij claimt zelfs een video te hebben gezien waarin een jongen op een boot is gestorven: ,,Een man vergrijpt zich aan een jongen. De jongen stikt daarbij. Aan boord breekt paniek uit. Mensen rennen heen en weer. De camera valt om.”

    Het is onduidelijk waar Edward nu is – en of hij nog leeft. Zijn weerzinwekkende verklaring leidt tot een onderzoek van de Britse én de Amsterdamse politie. Een woordvoerster van de Politie Amsterdam meldt nu dat dat onderzoek ‘nooit iets heeft opgeleverd’.

    Toch lijkt het verhaal van een Duitse jongen die sterft op een boot meer dan zomaar een gerucht. Het is zelfs gerapporteerd door de AIVD, zo verklaren meerdere goed ingevoerde bronnen aan het AD. Eén van hen zegt: ,,Het stond er slechts in een paar zinnen beschreven. Ik las dat een Duitse jongen op een zeilboot is gestorven. Omdat er hooggeplaatste mensen aan boord waren, is de moord verzwegen,” aldus de bron. ,,Ik ben me kapot geschrokken toen ik het las.”

    AIVD
    De inlichtingendienst gaat niet in op vragen over het rapport. ,,We vertellen nooit wat we wel of niet onderzoeken,” zegt een AIVD-woordvoerster.

    Zijn de ‘Duitse jongen op een zeilboot’ en Manuel Schadwald één en dezelfde persoon? Het is niet met zekerheid te zeggen, maar onwaarschijnlijk is het niet, gezien de tip aan de Amsterdamse zedenpolitie dat Manuel op de Apollo gezien is.

    Eveneens opmerkelijk is de anonieme verklaring die op 16 juni 1994 bij de Berlijnse politie binnenkomt. Let wel: het is dan nog niet algemeen bekend dat Manuel Schadwald zich in Nederland kan bevinden: ,,Ik wil jullie zeggen dat ik bewijs heb dat de kleine Manuel uit Berlijn in Amsterdam, dat hij dood is. De man die dit op zijn geweten heeft, is hier op het station.” Vanaf het Centraal Station van Amsterdam spreekt een anonieme man het antwoordapparaat in van een advieslijn voor homo’s in Berlijn. De geluidsopname van dit nooit eerder gepubliceerde gesprek wordt nog dezelfde dag afgeluisterd door de Kriminalpolizei. De beller geeft een beschrijving van een 45-jarige man die op Amsterdam CS kinderen ronselt voor de seksindustrie en zegt: ,,Als je hem hebt, heb je ook het lijk van Manuel in Amsterdam.”

    Wat er met deze tip is gebeurd, is onduidelijk, zoals het hele onderzoek naar Manuel Schadwald in een dichte mist is beland. Terwijl er aantoonbaar diverse verklaringen zijn binnengekomen dat Manuel in het Nederlandse kinderprostitutiecircuit is gezien, meldt de Berlijnse politie in 1998 dat het hiervoor ‘niet de kleinste aanwijzing’ heeft gekregen.

    Ook de politie in Amsterdam meldt dat alle onderzoeken niets hebben opgeleverd: ,,Er zijn helemaal geen aanwijzingen gevonden dat hij ooit in Amsterdam is geweest. De aanwijzing dat deze jongen naar Rotterdam is gebracht, is zelfs nooit zeker geweest. Het betreft de verklaring van één persoon, die toen al aangaf dat het mogelijk deze jongen was, maar dat hij dit niet zeker wist.” De uitspraak staat haaks op zes verklaringen van mensen die zeggen dat Manuel in ons land was, verklaringen waarover deze krant beschikt.

    Technische fout
    Bij de Rotterdamse politie is het onderzoek nog merkwaardiger afgelopen. De zogeheten dagjournalen van het onderzoek naar Manuel Schadwald, waarin alle activiteiten van de politie staan beschreven, blijken in de computer gewist. ,,Een puur technische fout,” zegt woordvoerder R. Noordermeer van de Politie Rotterdam in 1997. ,,Het is overschreven.”

    De Politie Rotterdam meldt nu dat de gewiste journaals ‘geen nadelige invloed hebben gehad op het onderzoek’.

    Zijn de tips in de vermissingzaak van Manuel Schadwald voldoende onderzocht, of zijn er feiten onder het tapijt geveegd? Een voormalige hoge politiechef uit Nederland vat het probleem in twee korte zinnen samen: ,,Natuurlijk was de jongen hier. Maar over deze zaak zal nooit licht schijnen.”

    De laatste conclusie :
    Robbie Van Der Plancken is hoogst waarschijnlijk nu Jeroen Hoogeweij :


    Bron : Die Welt :

    Panorama Manuel Schadwald
    Auf den Spuren der verlorenen Kinder

    Von Dirk Banse und Michael Behrendt
    http://m.welt.de/vermischtes/article143879658/Auf-den-Spuren-der-verlorenen-Kinder.html

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